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gebrautes Bier viele Anhänger und Freunde. Natürlich schmeckt es frisch gezapft und im Biergarten getrunken am besten, trotzdem ernten unsere in Flaschen mit Schnappverschluss abgefüllten Biere hervorragende Bewertungen. Diese können Sie von Montag bis Samstag zwischen 08:00 und 18:00 direkt bei uns erwerben. www.beertest.de hat seit dem Jahr 2000 über 4300 verschiedene Biere aus aller Welt probiert und für jedes einen Bericht verfasst. Die Kategorie "Meilensteine" führt die Biere auf, "welche die Tester in Ekstase getrieben haben". Der Weihnachtsbock hat es bis dort hin geschafft, aber auch sonst sind die Bewertungen überragend:
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Weihnachts- Bockbier |
Das Weihnachtsbockbier der Lindner-Bräu
ist leuchtend-dunkelrot (gegen Licht gehalten) bis schwarz (entfernt davon).
Der Geruch ist dermaßen malzig und karamelartig, dass man mehr als
überrascht ist. Gehaltvoll und mächtiger Duft. Das lässt
auf einiges schließen. Und dann dieser Geschmack. Uff. Zuerst einmal,
abgesehen von diesem opulenten Geschmack, ist es mild. Total mild und gemäßigt.
Da gibt es Böcke, die kippen einen aus den Latschen. Dieser hier ist
sanft und gutmütig. Die Facetten des Aromas grenzen sich klar ab. Zum
einen findet man etwas Rauchiges, Geräuchertes. Sehr mild und doch
voller Schwung. Dann kommt ein Karamelton, der Ausdruck und Stand hat und
seine Position hält. Des weiteren natürlich noch das Malz. Frisch
geröstet, genau lange genug kokeln gelassen, entfaltet es sein Aroma
so eindeutig und klar, als ob es das leichteste auf der Welt wäre.
Völlig selbstverständlich. Dazwischen findet man noch so manche
Facette, die zu kleinen Begeisterungsstürmen anregt. Z.B. die Vollmundigkeit,
die kaum zu toppen ist. Oder das Wasser, welches weich und bekömmlich
wirkt und Hopfen und Malz ein weiches Bett als Grundlage bietet. Oder diese
luftige Erdigkeit, die trocken, fein-herb und edel-bitter ist. Man würde
sich wirklich am liebsten hinein legen in dieses Bier. Die Badewanne füllen
und hinein gleiten. Dieses Bock-Bier ist ein Erlebnis. Eine Freude. Eines
derer, die man nur sehr selten aufspürt. Was für ein Glück
habe ich mich nach langem Hin und Herr doch dazu aufgerafft, den Umweg zu
dieser Brauerei in Kauf zu nehmen. Ich bin belohnt worden. So viel drin
in so einer kleinen Flasche. Man oh man. Glücksgriff! - - - Bemerkenswert
an diesem Bier ist auch, dass es für ein Dunkles, und dazu noch eines
dieser Drehzahl, absolut leicht und schmal ist. Da ist nichts das stört,
völlt oder sperrt. Es gleitet elegant durch die inneren Extremitäten
und verursacht nur eines: Freude, Grunzen, Zufriedenheit. - - - In einem
wunderschönen alten Gutshof mit Mühle direkt an der Schwarzen
Regen ist diese Brauerei beheimatet. Der freundliche Herr, der mich in das
uralte Biergewölbe ließ, hat sich glücklicherweise überreden
lassen, mir entgegen der Vorgabe auch einzelne Flaschen (vier verschiedene
Sorten) zu verkaufen. Vielen Dank nochmals an dieser Stelle. - - - Sicher.
Ich mache diesem Bier viele Komplimente. Und das, obwohl ich schon einige
getestet habe. Aber diesem Bier gebührt mehr als ein Kompliment. Diesem
Bier gebührt ein Ehrenplatz. Fazit: Eine Badewanne von diesem Bier Wertung: + + + + + + (t 12/02) |
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Kaitersberg-Export |
Also gut. Lasst uns wenige Worte über
dieses Bier verlieren ... Ein Export wie aus dem Bilderbuch. Ganz nah am Bierolymp. Ein blumiges, malziges Bier. Weich das Wasser. Voll das Aroma. Dazu ein facettenreicher und gleichzeitig konsequent geradliniger Geschmack. Als Krönung thront ein Rosenodeur über allem. Verblüffend lecker. Verblüffend weich. Verblüffend vollmundig. Süffig. Animierend. Trocken. Edel. Beruhigend. Bügelverschlossen. Blumig. Voller, verführerischer Charakter. Ein Bier, nach dem man lange suchen muss, nach dem man gerne sucht. Ein Bier, bei dem kein Weg zu weit ist. Man weiß man sofort, dass dieser Trank etwas Besonderes ist. Was für ein Wasser. Was für ein Geschmack. Gepriesen sei diese kleine, feine Brauerei direkt am Ufer der Schwarzen Regen, mit Blick auf die Altstadt des schmucken Städtchens Kötzting. Wie gut, dass es diese Individualisten noch gibt. Ein Hoch auf eure Kunst! Fazit: Ich möchte auf den Kaitersberg Wertung: + + + + + - (t 12/02) |
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Kaitersberg-Dunkel |
Der Geruch typisch für ein Dunkelbier,
sehr malzig, aber angenehmer Geschmack. Das Bier enthält wenig Kohlensäure,
was aber nicht weiter ein Makel sein soll. Prickelt schön auf der Zunge,
wenn man einen Schluck mal länger im Mund zum totalen Genuss behält,
das Bier einfach auf sich einwirken lässt. Erinnert mich an die Brausestäbchen
vergangener Zeiten. Das Kaitersberg ist ein angenehmes leckeres Dunkles,
das mit Sicherheit jedem Biertrinker, der gerne dunkles Bier trinkt, munden
wird. Da ich bis jetzt das Glück hatte noch nie ein Dunkles erwischt
zu haben das mir nicht geschmeckt hat, bekommt das Kaitersberg eine vier
von mir, obwohl es vielleicht sogar etwas mehr verdient hätte. Probiert
es selbst einmal, ihr werdet nicht enttäuscht sein. Fazit: Dunkler Genuss Wertung: + + + + (Minerl 03.01.03) |
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Festbier |
In einem wunderschönen alten
Gutshof mit Mühle direkt an der Schwarzen Regen ist diese Brauerei
beheimatet. Der freundliche Herr, der mich in das uralte Biergewölbe
ließ, hat sich glücklicherweise überreden lassen, mir entgegen
der Vorgabe auch einzelne Flaschen (vier verschiedene Sorten) zu verkaufen.
Vielen Dank nochmals an dieser Stelle. Das Festbier ist sehr malzig. Verdammt
malzig. Verdammt gut malzig. Es schmeckt dermaßen naturbelassen und
rein, dass man völlig und sofort überzeugt ist, hier sind noch
Männer und Frauen mit Herz am Werk. Die wohlgeformte Bügelflasche
ist zwar ziemlich spartanisch beklebt, eigentlich nur ein Zipfel am Flaschenhals,
aber das täuscht nicht über die hohe Qualität des Inhaltes
hinweg. Es schmeckt würzig, ist kernig, dazu süffig, ist weich
und bewegt sich auf hohem Niveau. Der Eingang ist fest und malzig, der Mittelteil
kernig und standhaft, der Abgang mit einem Hauch Hopfen veredelt; behutsam
und einprägsam zugleich läuft das Ganze in feinen Wogen aus. Ein
Ausnahmebier. Gebraut für die Leute von hier. Ohne Kompromisse oder
Eingeständnisse. So, wie es schon immer war. Keine Trends oder Neuheiten.
Einfach nur Bier in seiner pursten, reinsten Form. Und das verdammt lecker
umgesetzt. So einen Malzton kriegt man nur hin, wenn man mit Leib und Seele
dabei ist. Mir kommen da -wieder einmal- diese Großbrauereien wie
z.B. ... in den Sinn. Wie anders dieses Bier schmeckt. Kein Vergleich. Herrliches
Stöffchen. Tolle Entdeckung. Karamal und Malz, gepaart mit sattem,
sanftem Hopfen, in schönster Form. Um Bruchteile an der 6 vorbei. Fazit: Geheimtipp aus dem Bayerischen Wald Wertung: + + + + + - (t 12/02) |
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Vielen Dank an das Team von beer1.de für die
freundliche Genehmigung
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